page1_1Spitze gezeichnet und Charaktere getroffen,

Seit Gerald Hoffnungs Musik Karikaturen das beste was ich gelesen und gesehen habe. Sehr humorvoll und die Situationskomik ist auch sehr gut getroffen!

- Christian Fitzner "Musikus", Wernigerode (amazon.de) 5. Dezember, 2007


Seit 1984 spielt der im Remscheid lebende kanadische Geiger Robin Chadwick im Gemeinschafts-Orchester der Städte Remscheid und Solingen die 1. Violine. Bei der Gründung der Bergischen Symphoniker 1995 war er dabei und mit im Geigenkasten sind stets ein Skizzenblock und ein gut gespitzter Bleistift. Mit viel Humor beobachtet der Musiker, der sich auch schon als Conferencier einen guten Namen gemacht hat, schon seit langem das Orchesterleben und mit liebevoller Ironie seine Kollegen und ihre Eigenarten.
Eine Auswahl von 75 seiner Cartoons und Karikaturen von Orchestermusikern bei der Arbeit hat er jetzt in Buchform veröffentlicht und ist damit in die Fußstapfen von Gerard Hoffnung getreten, ohne den genial liebevollen Spötter zu kopieren. Da sieht man den nicht so sensiblen Pultnachbarn und die "Tuttischweine", erlebt besondere Techniken beim Pizzicato und die unglaubliche Leichtigkeit des Sonatenspiels sowie grundsätzliche Probleme beim col legno. Den Zorn des Dirigenten lernt man verstehen, erfährt, wie man effektiv ein Vibrato hinbekommt und darf über Schulmusiken und Jugendkonzerte mitschmunzeln.
Das amüsante Buch ist ein verträglicher Nachbar von Konzertführern auch in ernsthaften Musikbibliotheken und ein hübsches Geschenk für Musikfreunde jeglicher Couleur.

- Frank Becker (Online Music Magazine) Oktober 2004


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Remscheider Generalanzeiger vom 9. März 2000 (Zum Vergrößern bitte anklicken)


Das Wesentlich über Robin Chadwicks Orchestermusiker-Cartoons lässt sich leicht in einem Wort zusammenfassen: Urkomisch!

Seien es die altbekannten kleineren Probleme des Orchestermusikers, zum Beispiel mit dem Pultnachbarn, mit dem Frack, mit kalten Kirchen oder mit Knoblauch vor dem Konzert, oder seien es fröhliche Wortverdrehereien aus dem musikalischen (Carmina Burana, Schweinensee) oder kulinarischen Bereich (Cellicatessen, Eingelegte Oboginen) - der Autor beweist ein untrügliches Gespür für die Komik alltäglicher Begebenheiten aus der Welt der Musik oder zeichnet einfach nur, was jeder weiß und sich nur keiner zu sagen traut.

Wirklich lachen über die Musiker mit der hinreißenden Mimik kann jedoch vor allem der, der über ein gewisses Maß an Insider-Wissen verfügt und mit den gängigen Klischees vertraut ist.

Ob Hornflakes wirklich gleich zum Klasiker avanciert, wie es der Verlag verspricht, muss sich erst noch erweisen, zu wünschen wäre es. Sicher ist auf jeden Fall nur: Hier ist für jedes Stimmzimmer etwas dabei!

- Alban Peters (Tibia - Magazine für Holzbläser) 4 / 2004


Gnadenlos wird von ihm das Innenleben des Orchesters, mit den Tücken, die Spieler aller Intrumentengruppen zu bestehen haben oder in skurrilen Situationen selbst verursachen, aufs Korn genommen. Ob es die Bratscher sind, die immer für einen Witz gut sind, oder die Streicherkollegen - ausgeträumt sind die Träume von der Solistenkarriere, Resultat: Tuttischweine.

Chadwicks Cartoons, die die Arbeit und die Nöte, Spieltücken und andere Musikantenprobleme belichten, werden mit Sicherheit rasch die Reise nicht nur zu den deutschen Orchestern antreten, sondern auch viele Musikkonsumenten erreichen, erheitern und begeistern. "Hornflakes" sollten weitere Chadwicks folgen, denn der Autor meint: "Mich reizt es, Zweideutigkeiten auszudrücken und mit Wortspielen zu arbeiten". Dass ihm das mit seinem Erstling "Hornflakes" unnachahmlich gut gelang, hat er bravourös bewiesen. Sein Humor ist ansteckend, bleibt ohne schädliche Nebenwirkungen und lässt sich als geballte Ladung gut verschenken.

- Conti Eckert (Wetterauer Zeitung) 16. Oktober 2004